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Die ewig gleichen Phrasendrescher

Schwallbacken und Propagandisten. Sendungen wie Sabine Christiansen waren für mich ein Grund, der GEZ die Mitgliedschaft zu kündigen.

Ich hatte einfach keine Lust mehr, mich beim Zappen auf die Sendung den ewig gleichlautenden neoliberalen Dünnschißphrasen der ewig gleichen Hackfressen aus Politzirkus und Managerkaste auszusetzen. Auch wenn man eigentlich nicht will, bleibt man bei dieser Verarsche ja doch mal hängen.

Das Geöle und Beweihräuchere der engstirnigen Thesen dieser Fratzen war bereits kurz nach dem Start der Sendung bald nur noch zum Kotzen. Eine Frau Christiansen, der auch der letzte Idiot nicht mehr zugestehen konnte, daß sie an Ausgewogenheit und Kompetenz ihrer Gäste interessiert war. Eine pseudo-intellektuelle und sich jornalistisch seriös gebende Schwatztante, die selbst für Blinde erkennbar nur der neoliberalen machtorientierten Brandstifterbande und deren Niedertracht und Verschlagenheit die seichten Fragen nach dem verlogenen Maul formulierte. Ekelerregend.

Diese Frau hat mit ihrer geschickten Moderation und ihrer miesen und unterschwelligen Propaganda mit dazu beigetragen, daß die Essers, Hundts und Ackermänner dieses Land als Selbstbedienungsladen begreifen können, sich nebenbei durch dreiste Abzocke, Steuerflucht und asoziale Absicherung der eigenen Raffgier am Produkt der Arbeit eines ganzen Volkes nahezu unbehelligt bereichern und in jedem zweiten Satz ungeniert Kürzungen bei jenen fordern können, die ohnehin kaum mehr etwas haben.

Sie hat dafür gesorgt, daß sich die Angst vor Arbeitsplatzverlust mit Buckelei und Kuscherei verbindet und ein Großteil der Arbeitnehmer sich dem solidarischen Prinzip entfremdet hat. Sie ist mitschuldig daran, daß sich in den Köpfen die irrige Erkenntnis breitgemacht hat, Arbeitslose seien im Grunde selbst an ihrem Schicksal schuld und im Übrigen Schmarotzer. Und sie hat im Chor mit ihren Kumpanen aus Wirtschaft und Verbänden dafür gesorgt, daß sich die Gesellschaft entzweiht hat, in einen Teil der Schuldigen und sozialen Schmarotzer und einen Teil derer, die glauben, verbissen ihren sozialen Status verteigen zu müssen.

Wenn diese Frau endlich abtritt, so hofften manche, geht eine Figur die aus den Speichelecken in den Mundwinkeln der dampfplaudernden Lobbyisten und Verbandspropagandisten, des Kapitals, der Politik und der Staatsausbeuter ihre Motivation leckte. Leider war die Hoffnung vergebens. Die Hohepriesterin des "systematisch verzerrten Pluralismus" geht zwar, sie kommt aber umso gewaltiger zurück und beglückt die nützlichen Idioten des Neoliberalismus weiterhin mit abgedroschenen Phrasen, dampfplaudernden Politclowns und einflußreichen Meinungsmachern - diesmal auf CNBC. Wohl bekommt's.

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9.9.06 12:18
 
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