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Schon gebucht?

Ihren Urlaub meine ich. Nein? Ich hätte da noch einen Tip. Aber er kommt wohl zu spät denn dieses Jahr wird kaum mehr was zu bekommen sein. Aber vielleicht überlegt sich es der ein oder andere für's nächste Jahr. Früh buchen empfiehlt sich!

Wer die Ruhe sucht, wer das Meer liebt, seinen Duft, das Rauschen, das sanfte Plätschern der Wellen bei Windstille oder auch ma ne oordentlich steife Briese, wer es liebt, mit den Augen am Boden an der Wasserkante entlang zu laufen, sich zu verlieren in den unzähligen Formen und Farben von Muschelschalen, Schnecken, darauf hofft, Bernstein zu finden, gedankenverloren im Sand zu sitzen und auf's Meer hinaus zu schauen, den Schiffen hinterher zu träumen, wer einen fast schon unwirklich blauen Himmel liebt, weiße Möwen dagegen, wer staub- und allergenfreie Luft braucht, gutes Essen – Fisch – liebt, wer Erholung will, auf Autos verzichtet mag (die gibt es auf der Insel gar nicht), wer Verkahrslärm, gestank und Hektik entfliehen will, dem empfehle ich Spiekeroog.

Spiekeroog bietet Strand wie Sand am Meer, Ruhe und Erholung pur. Spiekeroog ist autofrei und Luftkurort. Das gesunde Reizklima der Nordsee frischt jeden müde gewordenen Körper und das Gemüt auf. Spiekeroog bietet mehr gutes Wetter und Sonnenschein als das Festland. Auf Spiekeroog stehen die drei ältesten Häuser Ostfrieslands. Spiekeroog hat sich an Bausünden, wie sie etwa Norderney begangen hat, verweigert und ist ein gemütlicher netter Ort geblieben. Der größte Teil der Insel bietet mit seinen Naturschutz- und Vogelbrutgebieten dem Naturfreund ein weiters Terrain. Zwar dürfen Brut- und Raststätten der Seevögel während der Brutzeit verständlicherweise nicht betreten werden, aber der verantwortungsbewußte Naturfreund käme erstens ohnehin nicht auf die Idee, dieses Verbot zu ignorieren und außerdem kann die reiche Natur überall trotzdem gut beobachtet werden.

Es gibt auf Spiekeroog keine Disco, keine Remmidemmischuppen, keinen Radau, keine Hektik, keinen Döner, keinen Griechen, Italiener oder Nahrungsmüllschnellfraßketten.
Die vorhandenen Restaurants bieten echte Gaumenfreuden und freundliches Ambiente. Modern ist die "Spiekerooger Leidenschaft", die mit einer mächtigen und kaum zu bezwingenden Fischplatte aufwartet. Eventuell muß man in der Küche danach fragen, da sie auf der Karte möglicherweise nicht zu finden ist. Im Restaurant "Zur Linde" muß man am Eingang den Kopf einziehen. Der Name sagt alles. Eine alte Linde begrüßt den Besucher. Hier findet der Nikotingeplagte einen ganzen Raum ohne Stinker, mit leiser Hintergrundmusik, dezenter Beleuchtung und freundlicher Bedienung. Auch hier empfehle ich den üppigen Fischteller. Mehrere Fischfilets, eine Hand voll Nordseekrabben, die ich jedem Hummer, Shrimps, Langusten und Garnelen vorziehe weil ihr Aroma einfach viel intensiver ist, und Beilagen machen den Besucher mehr als pappsatt.

Ganz Mutige können sich eine Zitrone kaufen, ein gutes Messer einpacken, zum Weststrand gehen und an einer der Steinbuhnen selbst Austern aus dem Meer fischen und essen. Aber ich sag's gleich, ich hatte schon immer den Verdacht, daß das Zeuch von den Schönen und Reichen nur deshalb gefressen wird weil es sauteuer ist und man sich damit begaffen lassen kann. Austern schmecken nach nichts anderem als salzigem Rotz. Aber ein Versuch ist es allemal wert.

Abends genießt man am Strand noch die letzten Sonnenstrahlen, bevor man seine Ferienwohnung aufsucht und wie ein Stein ins Bett sinkt und tief und erholsam schläft wie sonst nie.

Nach einigen Tagen stellt man eine Veränderung an sich fest: man härtet ab. Während man die ersten Tage noch mit Fleecejacke herumlief und sich über die T-Shirtträger wunderte, läuft man nun selbst nur noch in sehr leichter Kleidung herum und lächelt über von der Fähre ins Ortsinnere wandernden Tagesbesucher, die ihrerseits etwas vermummter daherkommen. Auch hat das Reizklima nun dazu geführt, daß man abends nicht mehr ganz so müde ist und mehr Kraft und Energie hat.

Und noch etwas ist geschehen – man läßt die Seele baumeln, wie so schön gesagt wird, man vergißt Streß, Hektik, Unruhe, kommt zu sich und findet zu einer gut tuenden Gelassenheit.

Vielleicht sehen wir uns.

21.5.06 11:44
 
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