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Bild treibt einen Eisbären durchs Dorf

wenn man davon spricht, daß einer eine Sau durch's Dorf treibt, dann ist damit gemeint, daß jemand viel Aufregung mit einer Nachricht erzeugen will.

Bei BILD jagen sie ja bald jeden Tag eine Sau durch's Dorf. Und oft jeden Tag eine andere. Das Blatt ist ja bekanntermaßen weniger durch seriösen Journalismus als vielmehr durch Falschmeldungen, Lügen, Hetzkampagnen aufgefallen.

Dieser Tage wird aber nicht irgend eine Sau durch's Dorf getrieben, sondern ein waschechter Eisbär. Sein Name: Knut.

Knut ist klein, knuddelig und süß. Er hat also all das, was er für die Schreibtischtäter von BILD zu einem geeigneten Objekt dramatisierender und verlogener Boullevardschreiberei macht.

Und glaubt man BLÖD, Verzeihung, BILD, dann wäre Knut längst tot, nein doch nicht tot. Oder doch tot?

Erst sollte er totgespritzt werden, dann gerettet, dann wieder tot, dann doch nicht. Und so langsam fragte man sich, ob sich die Schmierfinken in der Redaktion doch bald mal entscheiden mögen.

Sie haben sich entschieden. Sie haben entschieden, daß sie ihre eigene Falschmeldung von der angeblichen Forderung nach der Todesspritze, (angeblich von Tierschützern gefordert), auf Biegen und Brechen in eine neue Sau verwandeln, die sich dann wieder durch's Dorf treiben läßt.

Statt nämlich eine eigens produzierte Lüge richtig zu stellen, tut man bei BILD nun so, als sei die Ursache der Falschmeldung bei anderen Medien zu suchen. Und man tut nun so, als sei man selbst der Retter Knuts vor der Todesspritze. Ein altbekanntes Muster. Man bauscht die Meldung so dramatisch auf, daß die Schwachköpfe unter den Lesern irgendwann gar nicht mehr wissen, welchen Schmierenjournalisten sie denn nun auf den Leim gegangen sind.

Neuerdings demonstrieren sogar von Bild instrumentalisierte Kinder gegen die Tötung von Knut, der ja gar nicht getötet werden sollte, oder doch sollte, oder doch nicht?

Und während die Schwachköpfe unter den BILD-Lesern langsam den Überblick über die wahren Schuldigen an dem ganzen Schwachsinn verlieren, hatten die Verantwortlichen selbst wohl von Anfang an keinen Durchblick.

Aber auch das ist ja nichts neues bei diesem Schmierblatt.
Man könnte es schlicht und ergreifen als fortgesetzte mutwillige Doofheit bezeichnen. Oder als Verarschung.

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20.3.07 22:46
 



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