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Wenn dem Staatsanwalt langweilig ist

dann kommt er auf komische Ideen.

Man faßt es nicht. Man begreift es nicht. Man zweifelt am Verstand. Fragt sich nur, an wessen Verstand.

Da betreibt eine Staatsanwaltschaft in Stuttgart (andere Teile der Republik bleiben von solchem Drang verschont) die Verurteilung eines Mannes, der T-Shirts und andere Artikel vertreibt, auf denen die Träger oder Besitzer ihr Engagement degen Nazis und rechte Gewalt zum Ausdruck bringen. Abgebildet sind die republikweit als unmißverständlich begriffenen Symbole gegen das Nazigesocks, wie zerbrochene oder durchgestrichene Hakenkreuze.

Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Dummkopf begegnet, der diese Symbole mißverstanden hätte oder meinte, sie könnten von anderen, halbwegs intelligenten Menschen mißverstanden werden.

Die Staatsanwälte in Stuttgart sehen das aber anders. Sie argumentieren, daß die Verwendung der Symbole dem Gesetz nach verboten sind und mißverstanden oder mißbraucht werden könnten.

Was solche übereifrigen Strafverfolger scheinbar nicht wissen, oder vielleicht auch nicht wissen wollen ist, daß das Hakenkreuz keine Erfindung der Nazis ist.

Zitat aus Shoa.de :

Das Hakenkreuz ist keine Erfindung der Nationalsozialisten. Als religiöses Symbol findet es sich beinahe weltweit in unterschiedlichsten Kulturen, in China, Indien, Griechenland, bei den Kelten, den Germanen und nordamerikanischen Indianern. Soweit es sich noch rekonstruieren lässt, symbolisierte das Hakenkreuz häufig das Sonnenrad oder stand für das Leben schlechthin. In Teilen der altindischen Mythologie galt die "Svastika", wie das Hakenkreuz dort genannt wurde, als Symbol des vollkommenen Lebens: Ausgehend vom Lebenszentrum symbolisierten die vier Arme die Möglichkeiten menschlicher Entwicklung: Gott werden, in die Hölle verdammt werden, Wiederkehr als menschliches Wesen oder als niederes Tier. In der jüdisch-christlichen Überlieferung dagegen spielte das Hakenkreuz keine Rolle.

Den Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler ficht in seinem Eifer auch nicht an, daß die beanstandeten Symbole in anderen Bundesländern vom Verfassungsschutz für unbedenklich angesehen werden oder sogar Sondereinsatztruppen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus zerbrochene oder durchgestrichene Hakenkreuze in ihren Emblemen verwenden. Selbst die Fifa verwendet in ihren Fanguides zur WM ungestraft das Hakenkreuz im Verbotsschild. Entweder weiß er das nicht, oder will es nicht wissen. Oder es übersteigt seinen Denkhorizont. Da kann man lange nach Erklärungen suchen.

Gut, es gibt wohl meines Wissens kein Gesetz, das es Staatsanwälten verbietet, Steuergelder sinnlos mit irren Prozessierereien zu verplempern.
Aber man muß diesen scheinbar nicht ausgelasteten Juristen wohl fragen, ob er bei seiner Verfolgung von ausgewiesenen Gegnern des Rechtsextremismus noch alle beisammen hat. Nicht nur, daß er mit seinem sturen Verhalten den Gegnern des Rechtsextremismus Knüppel zwischen die Beine haut und die Arbeitsplätze in der kleinen Firma des verurteilten Nazi-Gegners Jürgen Kamm gefährdet, nein, er spielt damit auch noch den Rechtextremisten und Nazis zu. Denn denen erweist er mit dieser irren Provinzposse einen Dienst, wie er größer kaum sein dürfte. Jedenfalls wird man sich in den Kreisen der Neonazis, Nazis und rechten Dummbeutel über solche Staatsanwälte durchaus freuen.

Darüber, daß diesem Staatsanwalt in seiner vermutlich eingeschränkten Denke, solche Gedanken gar nicht kommen, mag man sich wundern oder auch nicht. Man könnte auch die Frage stellen, ob er mit seinem Bestreben überhaupt die Durchsetzung des Paragraph 86a des Strafgesetzbuches im Sinn hat oder nicht andere Ziele verfolgt.

§ 86a
Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder

2. Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.

(2) Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

(3) § 86 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.

So weit so gut. Aber sind die von den Gegnern der Nazis und von Jürgen Kamm vertriebenen Symbole überhaupt als beanstandenswert im Sinne des § 86a zu werten? Da heißt es nämlich "Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind."

Ähnlich sind sie nur deshalb weil eines ihrer Elemente ein beanstandetes Symbol zeigt. Aber eben in einem ganz anderen Zusammenhang, als es Nazis verwenden. Außerdem werden die Symbole in ihrem Erscheinungsbild ja verändert wiedergegeben, nämlich durchgestreichen oder zerbrochen oder in einen Mülleimer wandernd. In einem gänzlich anderen Zusammenhang also und optisch unmißverständlich. Und das versteht auch jeder andere, nur eben der Herr Oberstaatsanwalt nicht.

Und so argumentiert der Oberstaatsanwalt auch, daß man hier die Tat und nicht die dahinter stehende Absicht zu verurteilen habe.

Über eine solche Aussage kann man nur den Kopf schütteln. Schließlich würde, wenn dieser Grundsatz sich durchsetzen sollte, jeder optisch durch Symbole zum Ausdruck gebrachte Protest gegen den braunen Nazipöbel zumindest behindert, wenn nicht unmöglich gemacht.

Und so ist man in anderen Teilen der Republik auch nicht dermaßen beschränkt einfallsreich, wenn es um die Bewertung solcher Symbole geht, sondern läßt diejenigen, die ihren Protest gegen die Feinde von Demokratie und Freiheit durch Aufnäher und Drucke zum Ausdruck bringen einfach in Ruhe statt Steuergelder, die für die Verfolgung von Straftaten rechten Abschaums sinnvoller eingesetzt werden könnten, mit derart irren Schildbürgerstreichen sinnlos zu verschleudern.

Der Dank des rechten Abschaums jedenfalls dürfte dem Herrn Oberstaatsanwalt sicher sein.

Lesen: Spiegel online
29.9.06 21:07


So viele Nazis gibt es in Deutschland

Mancher mag erstaunt sein über das Wahlergebnis der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2006. Andere eher nicht. Sie haben es kommen sehen. Egal, wichtig ist nur, die Nazis haben extreme Stimmgewinne gemacht. In Ostvorpommern hat die NPD mehr als 30 Prozent bei der Landtagswahl geholt. So viele Nazis gibt es dort also.

Wie das möglich ist, darüber kann man sich streiten. Eines steht jedenfalls fest: in der deutschen Bevölkerung gibt es einen gefestigten Bodensatz an rechtsradikal denkenden Menschen mit ausgeprägtem, bisweilen latentem Antisemitismus und fremdenfeindlichen Ressentiments. Nazis eben. Gewählt worden sind Nazis - von Nazis.

Nazis wählt man nicht wegen schlechter Wirtschaftsdaten oder Arbeitslosigkeit, man wählt sie auch nicht aus Protest sondern aus Überzeugung, bzw. aus Unkenntnis oder Ignoranz der Geschichte gepaart mit einer rechtsradikalen, fremdenfeindlichen und antisemitischen Geisteshaltung.

Wer klar bei Verstand ist und über eine geringfügige Restmasse an Gehirn verfügt, gibt diesem braunen Gesocks niemals seine Stimme, denn er kann sich die Folgen vorstellen und weiß wohin es führt, wenn man Feinden von Freiheit und Demokratie Macht gibt.

Aber scheinbar haben eine Menge Leute aus 40 Jahren Diktatur unter der SED nichts weiter gelernt, als daß man jetzt sein widerliches Weltbild endlich offen zeigen kann. Schlechte Wirtschaftsdaten und Arbeitslosigkeit sind nur ein Aufhänger für derartige Auswüchse. Die antisemitische und rechtsradikale Geisteshaltung sind Grundvoraussetzung für ein solches Verhalten.
21.9.06 22:00


Die ewig gleichen Phrasendrescher

Schwallbacken und Propagandisten. Sendungen wie Sabine Christiansen waren für mich ein Grund, der GEZ die Mitgliedschaft zu kündigen.

Ich hatte einfach keine Lust mehr, mich beim Zappen auf die Sendung den ewig gleichlautenden neoliberalen Dünnschißphrasen der ewig gleichen Hackfressen aus Politzirkus und Managerkaste auszusetzen. Auch wenn man eigentlich nicht will, bleibt man bei dieser Verarsche ja doch mal hängen.

Das Geöle und Beweihräuchere der engstirnigen Thesen dieser Fratzen war bereits kurz nach dem Start der Sendung bald nur noch zum Kotzen. Eine Frau Christiansen, der auch der letzte Idiot nicht mehr zugestehen konnte, daß sie an Ausgewogenheit und Kompetenz ihrer Gäste interessiert war. Eine pseudo-intellektuelle und sich jornalistisch seriös gebende Schwatztante, die selbst für Blinde erkennbar nur der neoliberalen machtorientierten Brandstifterbande und deren Niedertracht und Verschlagenheit die seichten Fragen nach dem verlogenen Maul formulierte. Ekelerregend.

Diese Frau hat mit ihrer geschickten Moderation und ihrer miesen und unterschwelligen Propaganda mit dazu beigetragen, daß die Essers, Hundts und Ackermänner dieses Land als Selbstbedienungsladen begreifen können, sich nebenbei durch dreiste Abzocke, Steuerflucht und asoziale Absicherung der eigenen Raffgier am Produkt der Arbeit eines ganzen Volkes nahezu unbehelligt bereichern und in jedem zweiten Satz ungeniert Kürzungen bei jenen fordern können, die ohnehin kaum mehr etwas haben.

Sie hat dafür gesorgt, daß sich die Angst vor Arbeitsplatzverlust mit Buckelei und Kuscherei verbindet und ein Großteil der Arbeitnehmer sich dem solidarischen Prinzip entfremdet hat. Sie ist mitschuldig daran, daß sich in den Köpfen die irrige Erkenntnis breitgemacht hat, Arbeitslose seien im Grunde selbst an ihrem Schicksal schuld und im Übrigen Schmarotzer. Und sie hat im Chor mit ihren Kumpanen aus Wirtschaft und Verbänden dafür gesorgt, daß sich die Gesellschaft entzweiht hat, in einen Teil der Schuldigen und sozialen Schmarotzer und einen Teil derer, die glauben, verbissen ihren sozialen Status verteigen zu müssen.

Wenn diese Frau endlich abtritt, so hofften manche, geht eine Figur die aus den Speichelecken in den Mundwinkeln der dampfplaudernden Lobbyisten und Verbandspropagandisten, des Kapitals, der Politik und der Staatsausbeuter ihre Motivation leckte. Leider war die Hoffnung vergebens. Die Hohepriesterin des "systematisch verzerrten Pluralismus" geht zwar, sie kommt aber umso gewaltiger zurück und beglückt die nützlichen Idioten des Neoliberalismus weiterhin mit abgedroschenen Phrasen, dampfplaudernden Politclowns und einflußreichen Meinungsmachern - diesmal auf CNBC. Wohl bekommt's.

Lesen

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9.9.06 12:18


Belkin TuneCast II FM Transmitter

Belkin TuneCast II FM Transmitter

hatte heute mal Gelegenheit, das Teil zu testen.
Drei Fahrzeuge, Mercedes, VW Lupo und ein Fiesta waren Testort. Das ist vielleicht nicht ganz unwichtig, da die Empfangsleistung durch Karosserieteile beeinflußt werden kann.
Außerdem habe ich an einer Sereoanlage und einem Radiowecker getestet.

In einem MacWelt-Sonderheft lese ich außerdem, daß oben genanntes Gerät Testsieger ist. Weitere Informationen dazu kenne ich nicht, da ich nur flüchtig in das Heft reingeschaut, es aber nicht gekauft habe.

Belkin empfielt mittleren Lautstärkebereich am iPod zu wählen und die Lautstärke dann am Radio einzustellen. Eins vorneweg: die Lautstärkeregelung ist der erste meiner Kritikpunkte, denn das vom TuneCast kommende Signal ist an allen Geräten recht schwach für meinen Geschmack. Abhängig vom Fahrzeugmodell kommen die Signale besser oder schlechter an der Antenne an. Am Fiesta bspw., sitzt die Antenne hinten auf dem Dach. Zwischen Transmitter und Antenne ist also eine Blechfläche, die den Empfang beeinflußt. Bei allen Fahrzeugen war der Empfang erwartungsgemäß schlechter als bei einem frei im Raum stehenden Radio.

Bei gleicher Lautstärkeeinstellung (Signale vom Transmitter und Radiosender) kommen Radiosender mehr als doppelt so laut daher. Man muß also ziemlich aufdrehen. Kommt man dann allerdings in den Empfangsbereich eines Senders und dieser überlagert die von TuneCast kommenden Signale, wird es schlagartig zu laut.

Punkt 2: oft wird das Signal von Rauschen begleitet. Die Klangqualität ist daher hin und wieder dürftig.

Punkt 3: einen Frequenzbereich zu finden, der nicht von Sendern beeinflußt ist, ist bei längeren Fahrten nicht einfach. Ist man länger unterwegs, wird der Empfang der vom TuneCast kommenden Signale häufiger gestört. Man ist also öfter damit beschäftigt, freie Frequenzen zu finden. Macht echt Freude beim Fahren.

Punkt 4: am TuneCast sind vier Frequenzen programmiert und durch eine Memory-Taste anwählbar. Nur bei einer dieser Frequenzen konnte ich ein Signal empfangen. Und das bei einer Entfernung von weniger als einem Meter zur Antenne des Radios. Zwischen Sender und Empfänger waren keine Hindernisse.

Fazit für mich: die Ausgabe lohnt nicht. Deutlich billiger ist ein Cassettenadapter, den man mit dem iPod verbindet (ebenfalls getestet). Da gibt es kein störendes Rauschen und keine Frequenzprobleme. Die Klangqualität ist besser als über einen FM-Transmitter und man muß nicht so weit aufdrehen.

Lediglich das dafür notwendige Kabel kann stören, weil es an der Mittelkonsole herunterhängt. Ein FM-Transmitter ist also was für Leute, die kein Cassettenteil mehr am Radio haben. Allerdings stellt sich da die Frage, ob man nicht besser einen direkten Anschluß per Kabel schaffen sollte. Einbausätze gibt es dafür. Und der vermiedene Ärger über schlechten Empfang lohnt vielleicht die Ausgabe.
25.7.06 21:06


Maul halten!

Beim Thema Israel und die Palästinenser gilt die altbekannte Formel: Maul halten. Israel reagiert allergisch auf Kritik. Wie immer. Und natürlich besonders, wenn sie von Deutschen kommt. Das mögen Politiker aus Israel oder Leute, die sich dem israelischen Staat verpflichtet fühlen gar nicht. Da erinnert man gerne an die besondere Verantwortung Deutschlands.

Kritik läßt sich auf diese Weise nach altbekanntem Muster leicht niederbügeln. Und Israel kann weiter machen, was es will. Und wenn es auf der Jagd nach Terroristen palästinensische Kinder tötet oder andere Zivilisten - scheiß drauf. Sind ja nur dumme Palästinenser. Und vom völkerrechtswidrigen inakzeptablen Töten dieser Zivilisten will man in Israel aber auch bei einigen Leuten in Deutschland am liebsten nichts hören.

Da ist man schnell mit der altbekannten Keule zur Hand und wirft den Kritikern antijüdische/antiisraelische Propaganda vor. Fix ist auch die Brücke zum Antisemitismus geschlagen. Auf diese Weise kann man jede noch so berechtigte Kritik bereits im Keim ersticken und dem Urheber den lästigen Gestank dumpfer Ideologien ans Bein heften. Das funktioniert bisher bestens und immer und macht betroffene Kritiker wirkungsvoll mundtot.

Würde mich mal interessieren ob die gleichen Herrschaften bei Kritik an den Palästinensern auch so ein Gewese machen. Aber Israel ist natürlich ein Sonderfall.

mehr
18.7.06 23:30


Deutschland fliegt auf die Bushs

Jaaa, liebe Leute, so tickt die BlödBild-Zeitung. Jenes Boullevardblatt also, das es mit der Wahrheit bekanntlich ja nicht immer genau nimmt. Und wie es halt immer ist, wenn in den Birnen der Bild-Schreiberlinge die Begeisterung über ein Ereignis irre Kapriolen schlägt, ist es auch diesmal – "ganz Deutschland" oder "Deutschland" ist angeblich auf dem gleichen falschen Dampfer unterwegs wie die Redaktion dieses Blattes.

Warum den Schreiberlingen von Bild regelmäßig die unverschämte Frechheit entfleucht, den Rest dieser Republik mit sich gemein zu machen, kann ich mir nur so erklären, daß hier entweder eine weitere Lüge auf den Weg gebracht werden soll oder den Verantwortlichen solchen Geschreibsels jeder Sinn für Realitäten lange schon abhanden gekommen ist. Ich jedenfalls bin auch Teil dieser Republik, also Deutschlands und ich scheiße auf die Bushs. Besonders auf den Herrn George Bush Junior, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Kriegstreiber und in weiten Teilen dieser Welt als netter Hohlkopf bekannt, der anderen gerne weise Lehren erteilt.

Damit unterscheide ich mich von der hirn- und kritiklosen Ideologie jener Schreibfinken der Bild-Redaktion. Und weil ein Großteil anderer Deutscher ähnlich denkt und fühlt, kann der Satz "Deutschland fliegt auf die Bushs" auch wieder nur eine jener vielen Unwahrheiten sein, mit denen dieses Blatt alltäglich 12 Millionen Schwachköpfe abzufüttern versucht. Die mögen es noch glauben. So wie die Verantwortlichen von Bild vermutlich auch an ihren eigenen Blödsinn glauben.
14.7.06 21:45


Es nimmt kein Ende

Israel muß auf der Jagt nach Terroristen wieder mal Kinder ermorden und ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachen. Daß Brücken, Schulen und andere wichtige Infrastruktur der Terrorismusbekämpfung im Wege stehen, weiß man ja schon lange. Also weg damit. Die Arroganz Israels ist unerträglich.
13.7.06 21:54


Der irre Antiterrorschäuble

dreht jetzt völlig am Rad. Eben noch salbaderte er daher, während der WM sei keine konkrete Terrorgefahr dagewesen. Vor der WM schwallte er in der Süddeutschen Zeitung "Die Terrorgefahr sei nicht größer als beim Weltjugendtag der Katholiken im vergangenen Jahr".

Vor wenigen Tagen drohte er, die Terrorgefahr sei weiter gewachsen und verkündet eine Ausweitung und Verschärfung der sogenannten Antiterrorgesetze.

Ja wie denn nun, Herr Heuchle - äh Schäuble. Man kann fast den Eindruck bekommen, sie wollten endlich eine Bestätigung für ihren ständigen und irre verbissen geführten Antiterrorkampf.

Vielleicht ist der Mann aber auch einfach nicht mehr richtig im Kopf.
13.7.06 21:38


Der große Verlierer dieser WM

Gewinner gibt es viele bei dieser WM. Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist Weltmeister geworden, Weltmeister der Herzen. Oliver Kahn hat gewonnen, an Ansehen, an Stärke, an Sympathie. Jens Lehmann hat den Elfmeter-Krimi gegen Argentinien gewonnen. Und Italien hat das Endspiel gewonnen.

Der große Sieger aber heißt Klinsmann. Jürgen Klinsmann hat gewonnen. Die Herzen der Fans sowieso, aber vor allem gegen seine Kritiker, gegen die Nörgler, gegen Schlechtredner aus allen Ecken und gegen eine Mannschaft der Niedertracht, Hinterhältigkeiten und Intriganten. Und damit steht auch der Verlierer dieser WM fest. Es sind jene, die es schon immer besser wußten. Es sind jene, die Jürgen Klinsmann fertig zu machen versuchten. Die ihn niederschrieben oder mit jenen paktierten und jenen zuarbeiteten, deren Betätigungsfeld in Niedertracht und Lüge zu suchen ist.

Es sind jene, die Jürgen Klinsmanns Entscheidung, nicht jede Minute in Deutschland zu verweilen kritisierten und mehr oder weniger direkt seinen Abgang forderten. Es sind jene, die seine Entscheidung für Jens Lehmann lautstark anprangerten. Es sind jene, die in allerlei Kommentaren Kliensmann anzupissen versuchten, die ihn zermürben wollten, die ihm in miesen Zitaten in einer großen deutschen Boulevardzeitung Knüppel zwischen die Beine schlugen. Es sind die Draxlers, Breitners, Beckenbauers und Mätthäus' dieser Welt. Und es ist Kai Diekmann, dessen Aufgabe es ist, diese große deutsche Boulevardzeitung so zu positionieren, daß man auf sie hört.

Und ausgerechnet jene, die Klinsmann vorwarfen, nicht mit dem Herzen hier zu sein nur weil er es sich herausnahm, ab und an zu seiner Familie nach Kalifornien zu fliegen, müssen sich selbst einmal fragen lassen, wo sie denn mit dem Herzen sind, wenn sie wieder ihre Boulevardkeule auspacken und versuchen, Teile ihrer Leserschaft gegen den Bundestrainer zu mobilisieren und Zwietracht und Unruhe in die Nationalmannschaft einzutragen.

Diekmann und sein Sportchef Draxler sind verantwortlich für miese Kampagnen gegen Klinsmann. Sie sind die Verlierer dieser WM.
BILD ist der große Verlierer dieser WM. Und das ist gut so. Auch wenn ein Herr Draxler das nun verständlicherweise ganz anders darstellen will.

Klinsmann tat das einzig richtige – er unterband die von früheren Weltmeisterschaften herrührenden so guten Beziehungen zwischen Bild und in der Nationalmannschaft postierten Zuträgern und Verrätern, die nach Mannschaftssitzungen ans Telefon eilten und ihre Sicht der Dinge in die Redaktionsstuben eines Blattes übermittelten, das es mit Wahrheiten bekanntlich nicht so genau nimmt, dafür aber das Maul umso voller.

Klinsmann hat sie verstummen lassen. Er hat einen neuen Stil in die Nationalmannschaft gebracht. Nüchtern, sympathisch, bescheiden und gerecht. Niemand wird bevorzugt. BILD erhält keine Vorteile wie in der Vergangenheit und muß auf Interviews und Informationen genau so lange warten wie alle anderen. BILD ist ein Blatt unter vielen. Nicht exclusiv, nicht besser informiert (wann war BILD das je?), nicht schneller.

Das tut der Nationalmannschaft gut, denn es bringt Ruhe in die ganze Angelegenheit. Unfrieden stiftende Handlanger eines dreckigen Boulevards haben keine Chance mehr.

Klinsmann hat sein Ding durchgezogen. Er hat sich nicht beirren lassen, hat sich nicht klein gemacht vor den kläffenden Pinschern die ihre fiesen Psychotricks in acht Zentimeter große Buchstaben verpacken. Und bei alle dem ist dieser Klinsmann seinen Weg ohne jedes Pathos gegangen, ohne jede Aufregung und Dramatik.

Millionen Fans feiern ihn auch dafür, denn der Erfolg der deutschen Nationalmannschaft wäre ohne die Stärke dieses Bundestrainers nicht möglich gewesen.

Und diese Stärke und die Freude und Zuneigung der Fans zu dieser Nationalmannschaft und ihrem überragenden Trainer sollte all jenen zu denken geben, die sich im Vorfeld Gedanken darüber machten, wie man ihn wieder los wird.

Sie sollen ihr Maul halten. Jetzt und auch später, wenn einige Tage oder Wochen ins Land gegangen sind und üblicherweise all jene aus ihren Löchern gekrochen kommen, die ihren Frust und ihre Asympathie verschleudern wollen.

Beckenbauer soll weiter mit dem Hubschrauber über Deutschland fliegen und über die Schönheit des Landes schwadronieren in dem er abgeblich so gerne lebt, wenn er nicht gerade in seinem österreichischen Wohnort weilt. Matthäus soll sich verziehen und seinen Frust darüber, daß hier kein Schwein etwas von ihm wissen will, in irgendwas Berauschendem ertränken. Und Draxler und Diekmann sollten abtreten und ihre Posten räumen.

So wie sie es quasi von jenem Mann verlangten, der aus einer Vielzahl von Spielern eine Mannschaft formte, die zusammensteht und dieser Weltmeisterschaft und damit auch dem Land, in dem sie ausgetragen wird, etwas gegeben hat, was keiner dieser niveaulosen Miesmacher je geschafft hat: sympathischen Stolz. Einen Stolz, der jene kleidet, die hier leben und jenen die mit uns diese Welt teilen nicht vor den Kopf stößt.
9.7.06 14:03


Schwachkopf II

ich wette, der Idiot fährt sich bis zum Finale den Kragen ab. So wie der durchdreht auf seiner Maschine, kommt nix Gutes dabei heraus. Und ich frage mich, warum so eine unbeherrschte Figur überhaupt so eine Maschine fahren darf. Charakterlich ungeeignet.
30.6.06 20:48


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